Insiderwissen für den Alltag oder die etwas andere Schulung von Überlebensstrategien!
Die folgenden Tipps, Ratschläge und Hinweise sind zum erheblichen Teil reines Insiderwissen und aus Langzeiterfahrungen enstanden. Die hier veröffentlichten Angaben beruhen auf Wahrheitsbezogenen Lebenserfahrungen von Langzeitobdachlosen in Deutschland. Für Unwissende dieser Materie vielleicht ein Stich in der Haut? Für Fachkundige sei gesagt - auch wir sind Menschen!
Berber helfen Berber sagt nichts anderes als, sich gegenseitig nicht belügen, betrügen, bestehlen. Weiß ich etwas, was Du nicht weißt? So helfe ich Dir einen Schritt weiter und vielleicht auch zwei? Wissen ist wichtig um auf der Straße zu überleben, ohne Überlebensstrategien geht man leider schnell unter.
Wie unterscheide ich zwischen den Sozialen Diensten die mir tatsächlich helfen und denen, die nur auf ihren eigenen Geldbeutel achten? Wie erkenne ich die wirklich guten Einrichtungen.
Ein Beispiel. Du gehst in ein Büro einer Sozialarbeiterin oder eines Sozialarbeiters. Vor der Tür steht noch geschrieben: Hier wird Ihnen geholfen und ein Zeichen der Caritas, Diakonie oder einer anderen Sozialen Institution brennt Dir wie ein Leuchtfeuer entgegen. Du betrittst mit Zuversicht das Büro, geschmückt in feinem Ambiente und eine nette Person empfängt Dich freundlich. Du klagst dein Leid in der Hoffnung auf Hilfe in deiner Notlage. Nach etwa zwanzig Minuten Aufenthalt im Büro verlässt Du wieder dieses Zimmer und stehst draussen vor der Tür - mit dem vielversprechenden Hinweise: Hier wird Ihnen geholfen! Deine Kehle ist trocken und dein Hirn ist leer vom vielen Reden an die Wand. Du hast das Gefühl die ganze Zeit gegen eine Wand geredet zu haben! Ausser leere Sprüche und blabla ist nichts rausgekommen. Deine Sorgen sind Dir geblieben und mit Frust und Groll verlässt Du diesen Ort.
Damit Dir solche oder ähnliche unliebsame Erfahrungen erspart bleiben, werde ich Dir auf dieser Seite Schrittweise das Berberwissen zur Verfügung stellen. Selbstverständlich gibt es keine Garantie für Erfolg! Aber mit mehr Wissen ersparst Du Dir unliebsame Abfuhren. Bedenke bitte, viele SozialarbeiterInnen denken, das wir Vollidioten sind und behandeln uns entsprechend von oben herab. Ein Mensch ihresgleichen käme ja nie auf die Idee um nach Hilfe zufragen! Wichtig - Du darfst keine Symphatie aufkommen lassen, denn sie empfinden mehrheitlich auch keine Symphatie für Dich. Bedenke weiter, das mit Obdachlosen gutes Geld zu verdienen ist. Die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfen verdienen sich teilweise dicke Konten an uns. Wenn wir nicht wären, würden viele Arbeitsplätze in diesen Einrichtungen nicht existieren! Ein Heimplatz in der stationären Betreuung der Wohnungslosenhilfe kostet im Regelfall zwischen 50 und 60 Euro pro Tag!
Nie wieder Unrecht - Nie wieder alleine in der Not - Nie wieder soll Dir der Schmerz der Erniedrigung und der Verzweiflung die Kehle zuschnüren. Ich werde Dir die Wege aufzeigen und Dich mit praktischen Wissen ausstatten. Schütze Dich und Dein Leben. Hab Mut.
Teil 1 - Wohnheime, Herbergen, Übernachtungen und sonstige räumliche Schlafstellen:
Wie die Köchin oder der Koch so die Küche. Ein Spruch der auch auf jede Übernachtungsstelle zutrifft. Wie die MitarbeiterInnen im Kopf denken, so handeln sie auch. Wer schlecht denkt, redet schlecht und handelt schlecht. Wie unterscheidest Du Spreu von Weizen? Die wichtigen Prinzipien sind Sauberkeit, Hygiene und der Umgangston der MitarbeiterInnen. Achte auf folgendes: Wie sieht der Schlafplatz aus, der Dir zugeteilt wurde? Ist die Matratze mit Kot, Blut oder Urin verdreckt. Wie sehen Kissen und Zudecke aus? Klebt beim Gehen der Fussboden? Sind die Wände oder Sitzgelegenheiten verunreinigt? Wie sehen die sanitären Einrichtungen aus? Sind die WCs mit Fekalien verschmiert? Sind die Waschräume verschimmelt oder verdreckt? Riechen die Räume penetrant nach altem Urin oder Schweiss? Wie sieht es mit den Handtüchern oder dem Bettzeug aus? Sind die Sachen gewaschen und noch Alltagstauglich, oder gebraucht, verdreckt, zerissen? Wie sieht es mit Besteck und Geschirr aus? Wenn Du Dich beschwerst über Dir auffällige Misstände, wie reagieren die MitarbeiterInnen? Sagen sie eventuell: Sie sind hier in einem Obdachlosenhaus und nicht in einem Hotel? An diesen oder ähnlichen Zuständen erkennst Du sofort, das Hier der Teufel im Geist zuhause ist! Jetzt liegt es an Dir ob Du Dich davon trennen willst und deine Wege wo anders suchst, oder Dir dezent Luft verschaffst? Gute Einrichtungen gibt es genügend und die Wege sind oft nicht weit. Doch wie erkennst Du die guten Einrichtungen? Ganz einfach am Gegenteil von dem was ich Dir hier gerade beschrieben habe!
Mein Rat: Frag die MitarbeiterInnen in freundlichen und ruhigen Ton, ob man Dir eine andere Matratze geben könnte oder Dir ein anderes Zimmer zuweisen könne! Frage dabei immer gezielt eine ganz bestimmte Person und setze sie/er mit wiederholten Anfragen zur gleichen Sache sanft unter Druck langsam aber sicher in Deinem Sinne zu handeln. Vermittel dieser Person ganz bewusst und gewollt das Gefühl von Mitschuld und Mitverantwortung. Nimm diese Person in Beschlag, immer wieder. Denn nur wer etwas genervt ist schafft sich Abhilfe und ist bereit sich zu bewegen! Für Dich zu arbeiten. Frei und ungeniert nach dem Motto: Na Gut, sie Nervensäge - Ich hol Ihnen ja die neue Matratze! Aber dann lassen sie mir endlich meine Ruhe, denn ich bin hier zum arbeiten und nicht wegen Ihnen!
Klar eine Herberge für Obdachlose ist kein Hotel. Aber ein Schutzraum für Notfälle! Und daher immer ein Ort mit Anspruch auf das Recht der Menschenwürde! Jeder Mensch hat das Recht auf Menschenwürde. Und wie der Name SCHUTZRAUM auch schon sagt, auf ein geschütztes Leben.
Teil 2 - Anlauf- und Beratungsstellen bzw. Ämter und Behörden.
Auch hier gilt die Spreu vom Weizen trennen. Doch woran erkenne ich den Unterschied zwischen SozialarbeiterInnen die mir wirklich helfen und denen die nur meine Lebenszeit kosten? Woher weiß ich ob eine Sachbearbeiterin oder ein Sachbearbeiter auf der ArGe, im Jobcenter oder beim Soz tatsächlich zu meinen Gunsten bereit ist zu arbeiten? Die Faustregel bei allen Ämter- und Behördengängen, bei allen Anlauf- und Beratungsstellen ist - Die Ruhe bewahren und immer freundlich bleiben, auch wenn Dir dein Kragen mal enger wird.
Beispiel: Du gehst in ein Sozialarbeiterbüro. Die am häufigsten gestellten Fragen sind üblicherweise* - Wo haben Sie sich in den letzten Monaten aufgehalten? Von was haben Sie die ganze Zeit gelebt? Beziehen Sie irgendwelche Leistungen? Haben Sie Vermögen? Verwandte? Frau? Kinder? Schulden? Wieviel Geld haben Sie noch bei sich? Haben Sie einen gültigen Ausweis? Und wie sind Sie ausgerechnet auf uns gekommen?
Ein Paar mögliche Antworten auf die obigen Fragen* in gleicher Reihenfolge - In den letzten Monaten war ich überwiegend in Norddeutschland und meistens auf Platte. Fast jeden Tag woanders. Nenne ein Paar Orte aus dem Norden. Gelebt habe ich vom Schnorren oder Sitzung machen. Ab und zu auch Tagessätze. Leistungen beziehe ich keine oder wenn ja?, nenne den Ort und das Amt. Vermögen habe ich nicht. Verwandte existieren nicht. Eltern sind verstorben. Bin geschieden. Kinder eins. Schulden habe ich circa und nenne hier eine Summe. Geld habe ich circa 50 Cent bei mir. Ausweis habe ich oder auch nicht. Auf Sie bin ich durch Zufall gekommen oder durch einen Kumpel. Wie Du die Antworten tatsächlich formulierst liegt natürlich ganz bei Dir. Aber die Fragen von Sozis sind meistens die Gleichen oder Ähnlich, nur die Reihenfolge ist verschieden.
Kommen wir nun zu den Höhlen der Löwen. Ämtern und Behörden. ArGen, Jobcentern und Sozialämtern. Die Ratschläge die ich nun gebe, sind gedacht für schwierige Fälle. SachbearbeiterInnen die ein ganzes Berufsbild zerstörren oder es erst richtig prägen können!
Suche Dir vor Betreten des Büros einen Glaubwürdigen Zeugen. Eine Person von Rang und Namen. Bestehe vor dem Einlass auf das ständige Beisein dieser Person und bezeichne diese Person als deinen persönlich gewollten BegleiterIn. Empfehlenswert sind Personen mit Ansehen und Respekt. Pastoren, Pfaffen, Diakone, SozialarbeiterInnen, Anwälte, Personen in leitenden Positionen, Journalisten usw. Das Ziel ist deinen Gegenüber unsicher zumachen. Wer unsicher ist macht Fehler und diese Fehler sind deine Gewinnpunkte! Argumentiere immer mit den Fakten der Tatsache. Lass Dich nicht vom Sachverhalt ablenken. Komm immer wieder auf den Sachverhalt zurück. Erkläre immer wieder den Sachverhalt in ruhigen und freundlichem Tonfall. Achte auf deine Körpersprache. Wenn Du von Frieden redest und dabei eine Drohgebärde zeigst, kannst Du kaum Pluspunkte sammeln. Pluspunkte sind Gewinnpunkte. Du willst doch gewinnen oder? Wenigstens aber nicht als Verlierer das Feld räumen!
Suche nach möglichen Fehlern deines Kontrahenten und nutze die Fehler zu deinen Gunsten. Wer Dir Schaden will oder Dir noch schlimmer schon Schaden zugefügt hat, hat im Gegenzug auch Schaden verdient. 1 zu 1. Aus Schaden lernt man und wer nicht hören will, muss eben fühlen. Lass Dir helfen. Wenn Du wissentlich im Recht bist und Du Dir wirklich nichts vorzuwerfen hast. Du auch anderen keinen Schaden zugefügt hast! Habe ich nur einen Rat an Dich: Kämpfe für deine Rechte und wenn es sein muss auch mit harten Bandagen. Hart, aber fair! Wie dein Gegenüber Dir - so Du auch. 1 zu 1.
Tipps für Einsteiger in den Ausstieg!
Du bist neu auf der Strasse und suchst Tipps zum Überleben? Hier ein Paar Ratschläge zum Umgang mit dem Strassenleben.
Kommen wir zum Gepäck auch genannt Getrödel. Das Getrödel sollte auf circa 30 Kilo Gesamtgewicht konzentriert sein. Ein guter Rucksack ist völlig ausreichend! Ein zweiter Rucksack nur bei Bedarf. Gute Markenrucksäcke gibt es schon ab 30 Euro Aufwärts. Zur Anfangsfinanzierung kommen wir später! Im Rucksack sollte genug Platz für eine Garnitur Wechselbekleidung und Hygieneutensilien sein. Ausserhalb sollte der Rucksack Reissfeste Riemen zum Befestigen von einem Schlafsack und einer Isolierungsmatte haben.
Wie kommst Du an die Sachen, wenn Du kein Geld hast? Antwort! Wechselbekleidung bekommst Du in Kleiderkammern. Hygieneartikel gibt es in Notunterkünften oder in Wohnungslosentreffs mit vorhandenen Waschmöglichkeiten. Rucksäcke, Isomatten und Schlafsäcke, auch Penntüte genannt. Gibt es bei Bedarf in Ambulanten Fachberatungsstellen für Wohnungslose. Viele Discounter verkaufen mittlerweile auch preiswert die genannten Artikeln.
Ein Tipp! Frag anständig und höflich in einer Bundeswehrkaserne, nach einem gebrauchten und noch Funktionsfähigen Schlafsack. Nebenbei noch nach einer Isomatte und Rucksack. Viele Bundeswehrkasernen haben ältere Bestände und geben bei Gesuch bzw. Anfrage an nachweisbar Obdachlosen Teile aus diesen Beständen kostenlos ab.
Willst Du alle Sachen Dir neu kaufen? Dann brauchst Du ein Startkapital von circa 300 Euro. Wie kommst Du zu Geld? Zum Beispiel mit Betteln oder als Tagelöhner! In Notfällen gibt es von den ArGen oder ex-Sozialämtern sogenannte Erstausstattungen. Du musst schriftlich beim zuständigen Amt vor Ort Deinen Hilfebedarf erklären. Es ist nicht gesagt, dass das Amt Dir finanziell in Form von Barleistungen hilft! Aber der Versuch ist es immer wert und meistens gibt es ja dann auch einen Kostenübernahmeschein als Erstausstattung.
Hier noch ein Paar gutgemeinte Ratschläge. Behalte Deine Sachen immer im Auge oder schliesse Dein Getrödel in einem Schrank oder Spind ein. Deine Wertsachen gehören in einen Wasserfesten Beutel um Deinen Hals. Zum Beispiel Geld, Schmuck, Uhren und Ausweise usw. Gehe als Fremder in der Fremde nie mit Fremden auf Dir unbekannte Plätze! Such Dir einen Wandersmann auch genannt Spannemann als Wegbegleiter. Wichtig! Der Spannemann sollte erfahrener als Du selbst sein und Dir eine praktische Unterstützung und Hilfe sein.
Nun wünsche ich Dir alles Gute!
Mein Tagebuchauszug aus 2006.
Der Tag beginnt um 6 Uhr Frühmorgen in der Notübernachtung der DRK in Ulm. Der Weckdienst, ein Mitarbeiter des Hauses betritt den Schlafraum mit den lauten Worten; aufstehen. Im Schlafraum liegen ausser mir neun weitere Übernachter. Der Raum ist eng mit Doppelstockbetten, ohne Stühle und Schränke und mit einem grossen Fenster. Bei Zehn Mann in einem Raum auch notwendig! Schnell sehen ob meine Schuhe noch dastehen und auf zur Morgentoilette. Gut das ich die Schuhe anhabe! Jetzt zum Spind meine Sachen rausholen und ab in den Waschraum. Zähne putzen, waschen und zu den anderen in den Aufenthaltsraum. Hier gibt es noch gegen Entgeld Bohnenkaffee und keinen Muckefuck oder Blümchen. Ich setze mich zum Frühstück an den runden Tisch der Durchreisenden und wir plaudern über Gemeinsamkeiten wie: Auszahlstellen, Arbeitsmöglichkeiten, Übernachtungsangebote oder Fahrgemeinschaften.
Kurz vor 8 Uhr, es wird Zeit zur Auszahlstelle in die Beratungsstelle zu gehen. Wir marschieren los mit Sack und Pack. Es ist 9 Uhr und mit 11,50 Euro in der Tasche gehe ich noch zur ArGe hin, mich nach einer Arbeitsstelle vor Ort zu erkundigen. Nach Drei Stunden Aufenthalt, in verschiedenen Büros auf Zwei Ebenen verteilt, gehe ich gegen halb Eins Mittag wieder hinaus. Mit der Gewissheit, hier gibt es nichts für mich zu tun!
Jetzt noch schnell mit meinen Getrödel zur Essstelle in einer Kirche, um für Zwei Euro und einem Gott zum Gruße eine warme Mahlzeit einzunehmen. Keine Arbeit gefunden, aber wenigstens bin ich satt und habe noch 9,50 Euro von meinem Tagessatz.
Mit Elan gehe ich gegen 14 Uhr in die Ulmer Fussgängerzone. Mein Ziel, in Geschäften nachzufragen, ob jemand für mich eine Arbeitsstelle hat! Nach Zwei Stunden wird mir klar, einem Penner gibt man keine Arbeit. Die freundliche Hauptbegründung der Mitarbeiter vor Ort ist Chef nix da! Kurz nach 16 Uhr und immer noch ohne Arbeit, lass ich Arbeit Arbeit sein und mache in der Fussgängerzone eine Sitzung. Mein Schriftzug auf der Pappe: Wohnungsloser bittet um eine Gabe. Wenige Minuten später kommen Zwei Hilfssheriffs und bitten mich den Platz sofort zu räumen. Sie weisen mir freundlicherweise einen Platz in einer Seitenstrasse zu. Mitten zwischen Müllkübeln und tierischen Fekalien! Mir wird klar was ich hier bin und so entscheide ich mich nach 18 Uhr das Feld zu räumen und mit einer Tageseinnahme von 5 Euro die schöne Stadt Ulm zu verlassen.
Es ist 19 Uhr als ich am Ulmer Haubtbahnhof ankomme und in einen Zug nach Kempten im Allgäu einsteige. Die Fahrkarte kostete mich den ganzen Tagessatz, aber egal, hauptsache ich komme noch in die Notübernachtungsstelle des BRK in Kempten rein. Eigentlich noch ein guter Tag.
Gedanken am Rande.
Wenn Du neu an einem Dir fremden Ort angekommen bist, dann geh zu einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe. Bitte um Aufnahme zur Sesshaftmachung. Du hast den Gesetzlichen Anspruch auf Erstausstattung für Bekleidung! Wenn Du eine Wohnung beziehst, hast Du den Gesetzlichen Anspruch auf Erstausstattungen für Möbel, Hausrat und bei Bedarf für Renovierungen usw.
Lass Dir keine Darlehen andrehen, ausser Du hast nichts dagegen! Ein Darlehen ist Dir nur dann zu gewähren, wenn Du in der Vergangenheit an Ort und Stelle "nachweisbar" Leistungen veruntreut hast.
Such Dir eine kompliziert geschnittene Dachwohnung mit engen Hausfluren und schmalen Eingängen aus. Im Normalfall sind die An- und Verkaufstellen nicht auf solche Wohnverhältnisse eingestellt! Dann bekommst Du bares und kannst Dir die Wohnung ganz nach deinen Möglichkeiten einrichten oder auch nicht.
Sei auf Ämter immer freundlich und sehr ruhig, auch wenn Dir Deine Kragenweite mal enger wird. Du hast Nichts und brauchst alles.
Nimm Dir einen guten Vertrauenswürdigen Spannemann zur Seite. Denn Wohnraum für 2 Personen ist leichter zu finden und wenn es nicht mehr passt, trennt ihr euch gütlich. Jeder ist sein eigener Haushaltsvorstand. Dann bekommt jeder vom Amt seine volle Gage.
Der kleine Tipp!
Auf der Seite Hartz IV habe ich eine für uns erstklassige Internetseite mit einem Stern versehen, dort kommst Du immer an die neuesten Infos zu Hartz IV und mehr.
Die kleine Anekdote am Rande.
Wenn Dir keiner hilft, dann komm auf meine Seiten. Bei mir musst Du keinen Offenbarungseid ablegen, keinen Bückling machen oder Geschichten erzählen! Bei mir schaust Du rein, nimmst Dir was Du brauchst und gehst Deine Wege mit mehr Wissen als vorher. Meine einzige Bitte an Dich ist, wenn Du einen Obdachlosen auf deinem Weg kennenlernst der noch weniger weiss als Du? Dann bitte zeige ihr/-ihm meine diese Homepage, danke! Mehr will ich von Dir nicht.
"Nicht die Wahl eines Berufes oder der Arbeitsplatz zeigt das wahre Gesicht. Es ist nur die Art des Tun vom Unterschied zwischen einem Profi und einem Laien. Das wahre Gesicht erkennst Du, wenn Du nichts von Deiner wenigen Habe geben musst und trotzdem viele Hilfen schnell und unbürokratisch bekommst! Es ist das Herz was lenkt und denkt, nicht Beruf oder Arbeitsplatz." Richard Brox |